Schon 1873 erbaute eine aus 50 Finsterbergern gegründete " Aktiengesellschaft" auf dem Dinsterberg eine Berggaststätte „Zum Felsenstein“. Die Pächter des Berggashofes „Zum Felsenstein“ wechselten oft, so das die Gaststätte ein ständiges Zuschußobjekt wurde . Eines Tages brannte das Haus nieder. Die Aktiengesellschaft verzichtete auf den Wiederaufbau. Schließlich erwarb der Wirt der „Tanne“ das Grundstück und baute das Hotel „Zum Felsenstein“ das sein Sohn „der Hotelwirt“ Albert Hildebrandt 1893 übernahm. Am Aufschwung des Fremdenverkehrs war dieses Haus mit seinem umsichtigen „Hotelwirt“ beteiligt. Die nächsten Jahre mit dem 1.Weltkrieg brachten den Erbauer des stolzen Unternehmers in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Der „Hotelwirt“ selbst, hat den Zusammenbruch seines Lebenswerkes nicht miterlebt, er starb 1933. Im Interesse des Fremdenverkehrs versuchte die Gemeinde das Haus weiterzuführen. Ungeheuere Lasten brachte die Gemeinde in Verschuldung. Sie selbst wurde zahlungsunfähig und verkaufte das „Kurhaus Felsenstein“ an die Landesbauernschaft. Im Jahre 1944 wurde das Gebäude dann als Lazarett genutzt.
